Wie Sie Ihren Kreativ-Workshop in 6 Schritten starten

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Wie lanciert man einen Kreativ- oder Kunst-Workshop? Wir erklären alles – von der Konzeptentwicklung bis zur ersten Buchung durch Ihre Teilnehmer.
Kreativ-Workshop mit einem Webstuhl

1/ Entwickeln Sie das Konzept Ihres Kreativ-Workshops

Eine kurze Internetrecherche zeigt Ihnen, dass es heute tausende und abertausende Kreativ-Workshops gibt. Sie müssen sich also mit der richtigen Idee – dem Konzept, das den Unterschied macht – ihren Platz sichern. Stellen Sie sich diese einfache Frage: Warum sollte es diesen neuen Workshop geben? Anders gesagt: Was wird Teilnehmer zu Ihrem Kreativ-Workshop ziehen und nicht zu Ihren Mitbewerbern?
Am besten gehen Sie dabei von Ihren eigenen Erfahrungen und persönlichen Kompetenzen aus. Ein Kreativ-Workshop ist umso attraktiver, wenn Sie die nötige Glaubwürdigkeit mitbringen. Beispiel: Wenn Sie Maler sind und Ihre Werke bereits in verschiedenen Ausstellungen zeigen, können Sie Ihren Kreativ-Workshop auf dieser Erfahrung aufbauen.
Schließlich müssen Sie Ihre Zielgruppe genau definieren. Sprechen Sie Familien an, nur Erwachsene oder ausschließlich Kinder – und wenn ja, ab welchem Alter? Dieser erste Überlegungsschritt ist entscheidend für alles Weitere.
Stellen Sie Ihre berufliche Erfahrung und Ihre Geschichte in den Vordergrund, um Ihren Kreativ-Workshop zu bewerben. Die Teilnehmer sollten wissen, wer Sie sind und warum Sie diesen Workshop anbieten.

2/ Wählen Sie den Veranstaltungsort Ihres Workshops

Eine weitere entscheidende Frage: Wo findet Ihr Kreativ-Workshop statt? Sie sollten schon früh eine klare Vorstellung vom Veranstaltungsort haben, bevor Sie weitere Schritte unternehmen. Findet der Workshop bei Ihnen statt, oder mieten Sie einen Raum anderswo?
Entscheiden Sie sich für einen externen Ort, müssen Sie rasch einen Mietvertrag für die Räumlichkeiten abschließen. Die Mietkosten helfen Ihnen gleichzeitig dabei, den Preis Ihrer Workshops besser zu kalkulieren. Ein Tipp: Mieten Sie von Anfang an keinen zu teuren oder überdimensionierten Ort. Es ist besser, mit einem angemessenen Ort zu beginnen und Ihr Konzept zu testen, bevor Sie größer denken.
Wählen Sie in jedem Fall einen komfortablen Ort mit allen notwendigen Annehmlichkeiten für einen guten Empfang. Ihre Teilnehmer sollen sich während der Aktivität wohlfühlen. Vergessen Sie nicht: Das Ambiente ist genauso wichtig wie der Inhalt Ihres Kreativ-Workshops! Die Umgebung beeinflusst die Stimmung und die Lust, wiederzukommen, erheblich. Ein intimer Raum schafft eine gemütliche Atmosphäre, während eine große, kalte und schlecht beleuchtete Halle sofort Distanz zu den Teilnehmern erzeugt. Unterschätzen Sie diesen Teil der Vorbereitung nicht!

3/ Klären Sie die rechtlichen Aspekte Ihres Angebots

Ob in Frankreich, Belgien, der Schweiz oder Kanada – Sie dürfen Kreativ-Workshops nicht veranstalten, ohne die für Unternehmen geltenden Vorschriften zu beachten. Sie müssen daher die gesetzlichen Pflichten erfüllen und eine Gesellschaft gründen, die als Veranstalterin der Workshops auftritt. Für den Einstieg empfiehlt sich der Status als Einzelunternehmer oder Freiberufler. Wenn Ihre Workshops gut laufen, können Sie später jederzeit auf komplexere Gesellschaftsformen wechseln.
Vereinbaren Sie außerdem einen Termin mit Ihrem Versicherer, um zu klären, ob dieser Sie bei der Gründung Ihres Kreativ-Workshops begleiten kann. Sie müssen sich unbedingt gegen Schäden während des Workshops absichern und sicherstellen, dass Sie nicht wegen eines Versäumnisses in diesem Bereich haftbar gemacht werden können. Sollte ein Teilnehmer während eines Workshops verletzt werden, drohen Ihnen ohne ausreichenden Versicherungsschutz schwerwiegende Konsequenzen.
Prüfen Sie außerdem, ob Sie besondere Genehmigungen benötigen. Das hängt selbstverständlich von der Art Ihres Workshops ab. Wenden Sie sich bei Unklarheiten zu einzelnen regulatorischen Aspekten Ihrer Tätigkeit an die zuständigen Behörden.
Töpferscheibe in einem Workshop-Atelier
Stellen Sie das gesamte notwendige Material für einen reibungslosen Ablauf Ihres Kreativ-Workshops bereit. (Foto: PxHere)

4/ Planen Sie den Ablauf Ihres Workshops

Sobald Sie Konzept, Ort und rechtlichen Rahmen haben, müssen Sie auch den genauen Ablauf Ihrer Session festlegen. Was werden Sie konkret tun? Wie gestalten Sie die Session? Was werden Sie von den Teilnehmern verlangen? Sie müssen Ihre Session tatsächlich wie ein Drehbuch strukturieren, um einen präzisen Ablaufplan für die Zeit mit Ihren Teilnehmern zu haben.
Der beste Rat in diesem Bereich ist, den Workshop mit einigen Freunden zu entwickeln, die Sie in eine realistische Situation versetzen können. So können Sie Ihren Workshop in Echtzeit testen und sehen, wie Sie Ihr Wissen vermitteln werden.
Sie sollten auch planen, was Sie sagen werden, und eine genaue Vorstellung vom Ablauf des Workshops haben. Womit beginnen Sie? Was sagen Sie zur Einleitung? Soll sich jeder vorstellen? Was werden die Teilnehmer tun? Welche verschiedenen Phasen gibt es? Achten Sie außerdem darauf, dass der Workshop dynamisch und abwechslungsreich gestaltet ist. Sie müssen den Workshop lebendig moderieren und mit Leben füllen!
Diese Phase ermöglicht es Ihnen außerdem, den benötigten Materialbedarf genau zu bestimmen. Wenn Sie einen Mal-Workshop planen, darf nichts für die Malpraxis fehlen. Es liegt an Ihnen, festzulegen, was Sie bereitstellen und welches Material die Teilnehmer mitbringen sollen. Im Rahmen eines Zeichen-Workshops können Sie Ihre Teilnehmer beispielsweise bitten, ihr eigenes Skizzenbuch mitzubringen.
Eine gute Methode, um die Moderation Ihres Workshops zu verbessern, ist es, sich während der Probe zu filmen. Sie sehen sich dann aus der Perspektive eines Teilnehmers und können Fehler oder Unsicherheiten korrigieren. Der Schlüssel zum erfolgreichen Kreativ-Workshop liegt in der Wiederholung!

5/ Vermarkten Sie Ihren Kreativ-Workshop im Internet

Alles bereit? Es bleibt noch ein letzter entscheidender Schritt, bevor Sie Ihre ersten Teilnehmer empfangen können: die Vermarktung Ihres Angebots im Internet. Genau hier kann Ihnen unser Angebot weiterhelfen! Explorates ist eine Softwarelösung, mit der Sie auf Ihrer Website ein professionelles Buchungsformular einbinden können.
Sie tragen die Termine Ihrer Kreativ-Workshops, die maximale Teilnehmerzahl, den Preis und alle Details Ihres Workshops ein – und Explorates erledigt den Rest! Teilnehmer können dann ganz einfach den Workshop ihrer Wahl buchen, je nach verfügbaren Zeitfenstern und freien Plätzen. Das alles geschieht automatisch, nach den Regeln, die Sie im Voraus festgelegt haben.
Noch besser: Explorates ermöglicht es Ihnen, Ihre Kreativ-Workshops auf den Plattformen großer Online-Reisebüros zu vermarkten, insbesondere auf Get Your Guide. Auch hier läuft alles automatisch ab, ohne dass Sie täglich verfügbare Zeitfenster und Buchungen manuell verfolgen müssen. Kontaktieren Sie uns gerne für eine Demo unserer Lösung!

6/ Pflegen Sie den Kontakt zu Ihren Teilnehmern

Sobald der Workshop beendet ist, sollten Sie sich nicht auf Ihren Lorbeeren ausruhen. Denken Sie daran, jeden Teilnehmer zu kontaktieren und ihn zu bitten, eine Bewertung auf einschlägigen Plattformen oder auf Ihrer Website zu hinterlassen. Holen Sie auch Feedback zur Aktivität selbst ein, um Ihre künftigen Workshops verbessern zu können.
Wenn Sie während des Workshops – mit Einwilligung der Teilnehmer – Fotos gemacht haben, können Sie ihnen eine kleine Bildergalerie zusenden. Wichtig ist dabei natürlich, die Zustimmung aller einzuholen, sowohl für die Aufnahmen als auch für den Versand der E-Mails.
Durch den Kontakt zu Ihren Teilnehmern bauen Sie außerdem einen Teilnehmerstamm auf, den Sie für zukünftige Workshops ansprechen können. Achten Sie jedoch auch hier darauf, die Datenschutzvorschriften konsequent einzuhalten. Die Teilnehmer müssen ausdrücklich zugestimmt haben, per E-Mail kontaktiert zu werden.
Hände beim Ausschneiden von Papierformen
Lassen Sie die Kreativität Ihrer Teilnehmer freien Lauf! (Foto: Vanessa Loring)